Die Google AdSense-Publisher haben derzeit ein großes Problem: Der schwache Dollarkurs.
Vorbei die Zeiten als der Euro noch 0,85 US-Dollar Wert war. Der Tiefstkurs hat sich in einen Höchststand von 1,5276 US-Dollar gewandelt und
der Kurs liegt weiter über 1,50.
Aufgrund der Umrechnung der AdSense-Einnahmen von US-Dollar in Euro ergibt sich eine empfindliche Reduzierung der Auszahlung, wie folgendes Beispiel zeigt:
AdSense-Einnahmen: 10.000 US-Dollar
Auszahlung beim damaligen Kurs von 0,85: = 11.764,71 EUR
Auszahlung beim aktuellen Kurs von 1,52: = 6.578,95 EUR
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Differenz: = -5.185,76 EUR (-78,82%)
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Für die AdSense-Publisher die beim damaligen Kurs schon dabei waren, ergibt sich ein Auszahlungs-Minus von über 5.000 EUR bzw. 78%.
Leider gibt es bei AdSense nach wie vor keine Möglichkeit, die Einnahmen direkt in Euro zu erzielen.
Grund genug für einige Publisher sich nach einer AdSense Alternative umzusehen. Doch welche Alternativen gibt es?
Die üblichen Affiliate-Netzwerke wie affili.net, zanox, Comission Junction oder adbutler weisen zwar keine Umrechnungs-Problematik auf, zeigen aber Schwächen
hinsichtlich des Implementierungs-Aufwands und der Höhe der Einnahmen. AdBrite ist für den deutschen Raum eher ungeeignet. Der deutsche Clone AdScale weist vor allem in Bezug auf den Aufwand und der Anzahl an vorhandenen Advertisern Schwächen auf. Interessant für Blogger ist aufgrund des vorhandenen Wordpress-Plugins sicher Contaxe oder andere Anbieter von InText-Werbung wie Vibrantmedia. Doch auch hier wird das AdSense-Niveau meist nicht erreicht.
Einzig echte Alternative scheint derzeit dass Yahoo! Publisher Network (YPN) zu werden. Dieses ist allerdings bislang nicht in Deutschland verfügbar. Konkret weist Yahoo auf folgendes hin:
Participants of the program must have a valid U.S. Social Security or Tax ID number, and web site content that is predominantly in English and targeted at a U.S. user base
Fazit:
Trotz des schwächelnden Dollar-Kurses bleibt AdSense das Maß aller Dinge. Alternativen sind vorhanden, scheitern aber oftmals am höheren Implementierungs- und Überwachungsaufwand sowie an der mangelnden Zahl an relevanten Advertisern.
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