Suchmaschinen-Marketing (SEM)

Suchmaschinen-Marketing (SEM) Tipps & Tricks, News und aktuelle Entwicklungen im Keyword Advertising. Conversion-Optimierung, Landingpage-Optimierung und Verbesserung des Qualitätsfaktors.


 

Google Analytics Zertifizierung Individual Qualification Tips

Ich habe mich heute als Google Analytics Individual Qualification (IQ) zertifiziert und hierzu den Online-Test absolviert.

Google Analytics Zertifizierung Individual Qualification

Das Testresultat beläuft sich auf 90%, wobei man mit 75% bestanden hat.

Google Analytics Individual Qualification Test

Das Ergebnis ist ganz ordentlich, da ich mich kaum vorbereitet habe. Es hilft enorm, wenn man schon längere Zeit mit Analytics arbeitet und selber bereits mit Tracking-Code, Filter, Profilen, Accounts und Reports zu tun gehabt hat. Falls man keine oder geringe Vorkenntnisse hat, sollte man sich gut vorbereiten.

Hier die Facts für die Zertifizierung:

  • Absolvierung eines 90minütigen Online-Tests mit 70 Multiple-Choice Fragen
  • Kosten: 50 US $, Zahlung per Kreditkarte
  • Zertifikat ist 18 Monate gültig.
  • Aktuell nur in Englisch verfügbar, d.h. die Fragen sind in Englisch und das komplette Material für die Vorbereitung ist auch in Englisch.

Meine Eindrücke:

  • Die Zeit reicht gut für die 70 Fragen, man kann nebenher recherchieren oder Dinge einfach selber im Analytics ausprobieren, um ganz sicher zu gehen.
  • Der Schwierigkeitsgrad kam mir persönlich höher als beim Google Adwords Professional Test vor.
  • Bei vielen Fragen ist nicht vorgegeben, wieviele Antworten richtig sind, diese sind besonders happig.
  • Der Schwerpunkt meiner Fragen lag schwerpunktmäßig im Bereich Cookies, Filter, AdWords-Verknüpfung und Regular Expressions.
  • Man erhält am Ende keine verlinkte Seite wie bei AdWords, sondern eine Bestätigung per PDF, welche die Gültigkeitsdauer enthält.

Tipps zur Vorbereitung:


  

Abgelegt unter : Suchmaschinen-Optimierung (SEO), Suchmaschinen-Marketing (SEM), Google, Online-Marketing, Google Analytics
von Philipp | am 19. Juni 2009 | um 18:59 Uhr
Kommentare :1 |
 
 

Google Analytics API Desktop Gadget Polaris

Lange Zeit hat man auf die Google Analytics API warten müssen. Inzwischen ist sie verfügbar und erste, interessante Anwendungen wie das Google Analytics Desktop Gadget Polaris wurden auf Basis der API entwickelt.

Was ist Polaris und was kostet es?

Polaris ermöglicht es, direkt auf dem Desktop jederzeit über die wichtigsten Analytics-Daten informiert zu sein - ohne lästiges einloggen. Das Widget ist eine Adobe AIR Applikation und ist für ein Analytics-Profil kostenlos nutzbar. Möchte man mehrere Profile mit dem Widget nutzen, fallen 15$ pro Jahr an.

Google Analytics API Desktop Gadget Polaris

Was kann das Google Analytics Gadget?

Polaris bietet folgende 8 Standard-Reports:

  • Dashboard: wie gewohnt aus Analytics mit Visits, Pageviews, Pages/Visit, Bounce Rate, Avg. Time on Site und % New Visitors
  • Visits Overview: Grafische Darstellung der Visits.
  • Map Overlay: Eine Map mit Zoomfunktion in den Zoomstufen World, Region, Country und City. Fährt man über eine Stadt, werden einem die Visits im gewählten Zeitraum angezeigt.
  • Traffic Sources: Grafische Darstellung der Zugriffsquellen Referrer, Direct und Search Engines. Neben den Total Visits können die Pageviews und die Verweildauer angezeigt werden.
  • Referring Sites: Die 25 Top-Verweisseiten mit Visits, Pages/Visit und Bounce Rate
  • Top Content: Die beliebtesten Inhalte mit Anzeige des Titles, Pageviews, Time on Site und % Exit
  • Keywords: Die 25 Top-Einstiegskeywords mit Visits, Pages/Visit und Bounce Rate.
  • Goal Values: Zielerreichung für die 4 Ziele in %.
Google Analytics Desktop Gadget Polaris Map Overlay
Google Analytics Desktop Gadget Polaris Traffic Source
Google Analytics Desktop Gadget Polaris Zeitraum

Auch wenn der Funktionsumfang sicher begrenzt ist und das grüne Design nicht jedermanns Sache ist (Eine Theme-Auswahl gibt es noch nicht), ist das Gadget eine sehr bequeme Möglichkeit einfach und schnell seine Analytics-Zahlen einzusehen. Insbesondere für weniger versierte User oder Kunden von Agenturen, die in Analytics nicht wissen, wo sie was sehen, könnte das Tool ideal sein. Man sollte aber auf jeden Fall einen speziellen User in Analytics dafür anlegen und nicht seinen Standard-Administrator-Account verwenden.


  

Abgelegt unter : Suchmaschinen-Optimierung (SEO), Suchmaschinen-Marketing (SEM), Suchmaschinen, Google, Online-Marketing, Google Analytics
von Philipp | am 20. Mai 2009 | um 07:00 Uhr
Kommentare : 2 |
 
 

Behavioral Targeting nimmt bei Google Form an

Jeder kennt dass: Man besucht eine Website und sieht auf dieser Werbung, die überhaupt nicht den eigenen Interessen entspricht. Mit Behavioral Targeting wird dieses Problem gelöst, in dem nur Anzeigen eingeblendet werden, die den Interessen entsprechen.

Google startet im April nun einen Beta-Test für diese “Interest Based Ads” und hat heute die AdSense-Publisher per E-Mail und über den AdSense-Blog darüber informiert. Google verspricht sich davon höhere Einnahmen für die Publisher:

Advertiser sind im Allgemein gewillt, mehr Geld für Werbemaßnahmen auszugeben, wenn sie damit möglichst präzise die gewünschte Zielgruppe erreichen. Dank der geplanten Einführung interessenbasierter Werbung im Google Content-Werbenetzwerk erhöht sich die Zielgruppengenauigkeit deutlich, was wiederum für höhere Einnahmen unserer AdSense-Publisher sorgen dürfte.

Interessant ist natürlich die Frage, wie Google überhaupt an die Interessen kommt? Hierzu müssen wieder fleißig Daten über Cookies gesammelt werden, welche das Thema Datenschutz in den Fokus rücken werden. Google weist darauf hin, dass bis zum 8. April 2009 die Publisher folgende Hinweise in die Datenschutzerklärung aufnehmen sollen:

-Als Drittanbieter verwendet Google Cookies zur Anzeigenschaltung auf Ihrer Website.
-Durch Verwendung des DART-Cookies wird die Anzeigenschaltung anhand der Besuche der Nutzer auf Ihren Websites und anderen Websites im Internet für Google ermöglicht.
-Nutzer können die Verwendung des DART-Cookies deaktivieren, indem sie die Datenschutzbestimmungen des Werbenetzwerks und Content-Werbenetzwerks von Google aufrufen.

Neben der automatisierten Cookie-Variante besteht aber auch die Möglichkeit, selber Interessen festzulegen. Hierzu hat Google den Anzeigenvorgaben-Manager bereitgestellt, mit dem Interessen ausgewählt oder die gesamte Option deaktiviert werden kann.

Google Anzeigenvorgaben

Fazit: AdWords-Kunden werden bei einem erfolgreichen Test bald die Möglichkeit haben, Anzeigen abhängig vom Userverhalten zu schalten. Ob sich dadurch die Einnahmen für AdSense-Publisher erhöhen, bleibt abzuwarten.


  

Abgelegt unter : Suchmaschinen-Marketing (SEM), Suchmaschinen, Google, Google AdSense, Online-Marketing
von Philipp | am 13. März 2009 | um 18:59 Uhr
Kommentare : 0 |