Google AdSense

Google AdSense News, Tipps & Tricks: Das kontextsensitive Partnerprogramm von Google ist für viele Website-Betreiber wichtig, um die Präsenz zu refinanzieren.


 

Behavioral Targeting nimmt bei Google Form an

Jeder kennt dass: Man besucht eine Website und sieht auf dieser Werbung, die überhaupt nicht den eigenen Interessen entspricht. Mit Behavioral Targeting wird dieses Problem gelöst, in dem nur Anzeigen eingeblendet werden, die den Interessen entsprechen.

Google startet im April nun einen Beta-Test für diese “Interest Based Ads” und hat heute die AdSense-Publisher per E-Mail und über den AdSense-Blog darüber informiert. Google verspricht sich davon höhere Einnahmen für die Publisher:

Advertiser sind im Allgemein gewillt, mehr Geld für Werbemaßnahmen auszugeben, wenn sie damit möglichst präzise die gewünschte Zielgruppe erreichen. Dank der geplanten Einführung interessenbasierter Werbung im Google Content-Werbenetzwerk erhöht sich die Zielgruppengenauigkeit deutlich, was wiederum für höhere Einnahmen unserer AdSense-Publisher sorgen dürfte.

Interessant ist natürlich die Frage, wie Google überhaupt an die Interessen kommt? Hierzu müssen wieder fleißig Daten über Cookies gesammelt werden, welche das Thema Datenschutz in den Fokus rücken werden. Google weist darauf hin, dass bis zum 8. April 2009 die Publisher folgende Hinweise in die Datenschutzerklärung aufnehmen sollen:

-Als Drittanbieter verwendet Google Cookies zur Anzeigenschaltung auf Ihrer Website.
-Durch Verwendung des DART-Cookies wird die Anzeigenschaltung anhand der Besuche der Nutzer auf Ihren Websites und anderen Websites im Internet für Google ermöglicht.
-Nutzer können die Verwendung des DART-Cookies deaktivieren, indem sie die Datenschutzbestimmungen des Werbenetzwerks und Content-Werbenetzwerks von Google aufrufen.

Neben der automatisierten Cookie-Variante besteht aber auch die Möglichkeit, selber Interessen festzulegen. Hierzu hat Google den Anzeigenvorgaben-Manager bereitgestellt, mit dem Interessen ausgewählt oder die gesamte Option deaktiviert werden kann.

Google Anzeigenvorgaben

Fazit: AdWords-Kunden werden bei einem erfolgreichen Test bald die Möglichkeit haben, Anzeigen abhängig vom Userverhalten zu schalten. Ob sich dadurch die Einnahmen für AdSense-Publisher erhöhen, bleibt abzuwarten.


  

Abgelegt unter : Suchmaschinen-Marketing (SEM), Suchmaschinen, Google, Google AdSense, Online-Marketing
von Philipp | am 13. März 2009 | um 18:59 Uhr
Kommentare : 0 |
 
 

Euro-Reform bei AdSense & Steuer

AdSense kann seit heute auf Euro umgestellt werden, wie Google im offiziellen AdSense-Blog mitteilt. Damit geht nach 8 Jahren der größte Wunsch vieler AdSense-Publisher in Erfüllung: Endlich Berichte in Landeswährung, ohne ständig von US-Dollar auf Euro umrechnen zu müssen.

Mit der Umstellung werden auch Kursschwankungen, die es in den letzten Monaten sehr extrem gab, minimiert. Google nimmt den Wechselkurs des Vortages, um die Tages-Einnahmen in Euro umzurechnen. Aktuelle Umrechnungskurse kann man z.B. über die Suchanfrage “euro dollar” einsehen:

Euro-Dollar-Umrechnung

Obwohl die Umstellung noch nicht zwingend ist, empfiehlt Google diese und weist darauf hin, dass sie bald verpflichtend werden könnte. Publisher werden über das grüne Feld auf der AdSense-Starseite auf die Möglichkeit der Umstellung hingewiesen. Es müssen neue Nutzungsbedingungen anerkannt werden, da der neue Vertragspartner nicht mehr Google Inc. sondern Google Ireland Limited ist. Anstatt kalifornisches Recht, kommt englisches Recht zur Anwendung.

Einige Publisher zögern noch mit der Umstellung, da Ihnen insbesondere die steuerlichen Auswirkungen noch unklar sind. Google weist diesbezüglich darauf hin:

Die Einhaltung lokaler Steuerbestimmungen obliegt nun ganz alleine den Publishern. Dabei ist zu beachten, dass Google Publishern in Irland die dort fällige Mehrwertsteuer rückerstatten wird.

Im Klartext heißt dass, nur Publisher in Irland erhalten die Mehrwertsteuer ausbezahlt, die übrigen EU-Länder erhalten die Auszahlung ohne MwSt. Für einen deutschen Publisher ändert sich m.E. also nichts, da die Umsätze weiterhin in Deutschland nicht steuerbar sind und der Ort der Leistungserbringung im Ausland liegt (Verarbeitung der Klicks auf Googles Servern) muss keine Umsatzsteuer abgeführt werden. Von den Einnahmen wird folglich nur noch die Einkommenssteuer abgezogen.

Fazit: Die Euro-Umstellung lässt viele Publisher aufatmen, die sich mit Wechselkursen herumgeschlagen haben und vor Auszahlung nie genau wussten, wie hoch denn jetzt der Umrechnungsbetrag ist. Eigene Statistiken müssen jetzt natürlich auch umgestellt werden, da man sonst immer die Dollar-Beträge pro Monat/Jahr miteinander verglichen hat. Das Zahlungsprotokoll führt glücklicherweise noch die früheren Dollar-Beträge auf. Das neue “Euro-Gefühl” muss sich erst noch einstellen (War der Tag jetzt erfolgreich oder nicht?).


  

Abgelegt unter : Google, Google AdSense, Online-Marketing
von Philipp | am 4. März 2009 | um 19:37 Uhr
Kommentare : 0 |
 
 

AdSense-Tracking in Analytics fehlerhaft

Im Beitrag AdSense mit Analytics verknüpfen bin ich auf die Integration von AdSense in Analytics eingegangen. Nachdem ich nun 3 Wochen an AdSense-Daten in Analytics habe, lässt sich feststellen, dass Analytics diese nicht korrekt anzeigt.

Viele Website-Betreiber haben berichtet, dass ihre Einnahmen innerhalb AdSense weithaus höher ausfallen als in Analytics. Nach einem Test kann ich das bestätigen. Insgesamt wurden 9 Profile in Analytics verglichen mit den Daten in AdSense. Analytics trackt bei allen zusätzlich verlinkten Profilen nur die Daten des ersten AdSense-Blocks. Weitere AdSense-Blöcke auf der Seite werden ignoriert. Deshalb kommt es zu massiven Abweichungen. Am ehesten stimmen die Werte bei dem Standard-Profil das nicht zusätzlich verlinkt wurde, ohne den Code

window.google_analytics_uacct = "UA-accountnumber-propertyindex";

Fazit: Google muss hier nochmal updaten. Daten, die massiv abweichen helfen keinem AdSense-Publisher weiter.


  

Abgelegt unter : Google AdSense, Online-Marketing, Google Analytics
von Philipp | am 7. Januar 2009 | um 22:42 Uhr
Kommentare : 0 |